Mit ‘Welpen’ getaggte Artikel

Wikki ist da!

Sonntag, 28. November 2010

Schon lange bestand der Wunsch unserer Havaneser Dame Lucy eine ebenbürtige Spielkumpeline zur Seite zu stellen. Mir haben die schwarzen Havaneser es besonders angetan und Lucys Gene erzeugen keine schwarzen Nachkömmlinge. Wir hatten Glück und konnten uns bei Familie Flemming unsere OdaOdaria von den Herzllein genannt Wikki aussuchen. Die kleine Dame muss hier zunächst außerordentlich viel lernen und kennen lernen – große Hunde, Katz, Kaninchen, Vögel, ein frei laufendes Huhn, auch die Pferde hat sie schon besucht und 7 stürmische Welpen, die zwar jünger jedoch 3 x so groß wie sie sind. Dazu das Geschäftchen machen im Freien und und und. Alles kein Problem! Erhobenen Hauptes, übermütig und trotzdem vorsichtig und sicher meistert sie alle neuen Situationen. Eben nach Havaneser Art. Ein wunderbares Persönchen, dass bei uns einziehen durfte.

ein Mensch!!! nichts wie hin...

Alina hat den perfekten Beobachtungsplatz gefunden...

auch den Pferdchen stattet sie bei ihrem Hofrundgang einen Besuch ab

huch! was ist das denn???

Wikki kaut, die Beiden interessieren sich sehr vorsichtig dafür... - vorn Arthos

der kleine Wusel weckt das Interesse...

zwischen Neugier und Respekt...

trotz der kurzen Beine einfach zu schnell für die Südrussischen Owtscharka Welpen - Aljoscha verfogt Wikki

Wikki hat etwas zu Fressen - Alina hätte das auch gern...

Lena ist gedeckt!!!

Freitag, 13. August 2010

Ceasar bewacht seine Dame gut...

Schon am Mittwoch waren wir ins polnische Szczecin gefahren, um Lena decken zu lassen. Aber Lena war noch nicht bereit. Also am Donnerstag die gleiche Tour, nur dieses Mal war ich allein mit Lena unterwegs. Lena war in Hochform und ließ sich bereitwillig von Ceasar (Cosack Ceasar Belyj Boyar). Nun hoffen wir Mitte Oktober kleine SRO Welpen ins Leben begleiten zu dürfen.

zwei geschaffte Hunde...

man hatte den Eindruck, die Beiden können sich gut leiden....

Besuch von Paul (Clüso)

Sonntag, 06. Dezember 2009

Schon am vergangenen Mittwoch war Bruder Paul (Clüso) zu Besuch. Wir hatten uns verabredet mit den beiden Brüdern ein wenig zu üben und natürlich sie ausgiebig toben zu lassen. Das Wetter war uns hold, die Sonne schien! So konnten die beiden, schon so verschiedenen Brüder ihre wilden Energien in heißen Kämpfen austoben. Zwischendurch gab es kleine Übungseinheiten. Katja gibt Pauls Frauchen einige Tipps, damit Paul lockerer an der Leine laufen kann. Tina (Augustina) musste dem Treiben der Welpen zuschauen, denn sie war mit dem wilden Spiel nicht einverstanden und versuchte es ständig zu beenden.

links Paul (Clüso) und Constantin während einer kurzen Verschnaufpause

links Paul (Clüso) und Constantin während einer kurzen Verschnaufpause

...und weiter geht die Jagd

...und weiter geht die Jagd

Constantin wartet aufmerksam auf das nächste Kommado

Constantin wartet aufmerksam auf das nächste Kommado

Constantin nach dem Toben auf der nassen Wiese

Constantin nach dem Toben auf der nassen Wiese

Tina musste zuschauen

Tina (Augustina) hätte lieber mit getobt

Unser Rudel ist z.Zt. recht harmonisch und ausgelassen. Alle spielen mit Constantin. Er ist, mit seinen knapp 4 Monaten hier der Hahn im Korb. Vor allem freue ich mich, dass Trine immer öfter ausgelassen spielt. Das hat sie, so lange sie bei uns ist, noch nie so intensiv getan. Sie rollt auf dem Rücken hin und her und „schnäbelt“ mit Constantin oder Lucy. Unser heutiger Spaziergang mit allen 5 Hunden war ohne jegliche Aggression zwischen Lena und Trine und eine lustige wilde Hatz mit Wettrennen zwischen den Beardies bzw. den Beardies und Lena. Constantin gab sein Bestes der wilden Meute zu folgen. Er ist inzwischen recht sicher im Gelände und ganz schön schnell. Am liebsten jedoch stromert er an der Seite seiner Mama Trine über die Wiese.

Havaneserwelpen-Zeit

Donnerstag, 06. August 2009

die Welpen schlafen fest aber Lucy wacht über jede Bewegung oder Lautäußerung ihrer Kinder

die Welpen schlafen fest aber Lucy wacht über jede Bewegung oder Lautäußerung ihrer Kinder

Die kleine Familie ist wirklich sehr pflegeleicht. Lucy kümmert sich perfekt um ihr Welpen, diese schlafen satt und zufrieden in ihre Zukunft. Gestern war meine Enkeltochter hier. Weil ihr Name mit A beginnt habe ich sie gefragt ob sie einem Welpen ihren Namen geben möchte. Der Gedanke gefiel ihr sofort. Natürlich durfte sie sich aussuchen wer von den 3 Mädels ihren Namen Tragen darf. Hündin Nummer 3 war die Auserwählte, sie heißt nun Annabell von Therapie Hunde Hof.

Hündin Nr. 2 wurde mit deutlich höherem Geburtsgewicht als ihre Schwestern geboren, mit 214 g. Sie legt nach mit außerordentlich guten Zunahmen und ist schon deutlich größer als ihre Schwestern. Beim Bestaunen der Welpen viel meinem Dieter spontan der Name Anastasia für sie ein. Ich finde er passt.

Auch Hündin Nr. 3 hat sich prächtig entwickelt. Weil beide Schwestern einen Namen mit „Ana“ bzw „Anna“ bekamen lag diese Kombination für ihren Namen nahe und so entstand der wie ich finde ausgezeichnet passende Name Annasusanna.

Munter und gut aussehend ist auch unsere Annabell. Ihre Gewichtsentwicklung ist jedoch weit unter der Norm. Weil ihre Nabelschnur immer noch am Bäuchlein hängt habe ich mir, nach einem Tipp von einer erfahrenen Züchterin, den winzigen Bachnabel näher angesehen und eine kleine Entzündung entdeckt. Sicher ist das die Ursache für die schlechte Zunahme. Nun habe ich ihr etwas Propolie, das Antibiotikum der Bienen, auf die entzündete Stelle gemacht und bin sicher, morgen ist alles verheilt.

Trinken ist anstrengend

Trinken ist anstrengend

nach der Anstrengung vor Ort eingeschlafen

nach der Anstrengung vor Ort eingeschlafen

Anastasia hat die letzte Mahlzeit glatt verschlafen

Anastasia hat die letzte Mahlzeit glatt verschlafen

bei den derzeitigen hohen Temperaturen liegen die Welpen teilweise schon frei herum. Annasusanna hier schon ganz relaxt auf dem Rücken.

bei den derzeitigen hohen Temperaturen liegen die Welpen teilweise schon frei herum. Annasusanna hier schon ganz relaxt auf dem Rücken.

runde Hunde

Donnerstag, 30. Juli 2009

Trine nach dem heutigen Spaziergang

Trine nach dem heutigen Spaziergang

Lucy nach dem heutigen Spaziergang

Lucy nach dem heutigen Spaziergang

unsere beiden Schwangeren, Lucy und Trine, sind kugelrund und kerngesund. Bei den derzeitigen Temperaturen sind sie kaum geneigt körperliche Aktivitäten zu unternehmen, die dicken Bäuche tun ein übriges dazu. Deshalb gibt es für beide, wenn am Abend die Temperaturen wieder erträglich sind, einen täglichen gemütlichen Pflichtspaziergang von gut einer halben Stunde.

Die Welpen in Lucys Bauch sind schon ganz schön mobil. Wenn sie schläft kann man manchmal die wackelnde Bauchdecke beobachten. In der Nacht wälzt sie sich oft hin und her, wechselt die Liegeplätze und knurrt gelegentlich ihre Welpen im Bauch an. Lucy hat morgen ihre 8. Schwangerschaftswoche voll.

das meiste am Hund ist Bauch

das meiste am Hund ist Bauch

Trine hat heute die 7. Schwagerschftawoche voll. Auch bei ihr sind schon Welpenbewegungen zu spüren, jedoch noch nicht so deutlich wie bei Lucy. Trine hat mit den hohen Temperaturen deutlich mehr Probleme als Lucy, Sie schleppt auch schon einen gewaltigen Bauch.

man sieht ihr die Anstrengungen der Wanderung an

man sieht ihr die Anstrengungen der Wanderung an

Typisch für hochschwangere Hunde - das zur Seite gestreckte Bein, damit der Bauch genügend Platz hat. Auch im Sitzen wird das Bein so zu Seite gestreckt.

Typisch für hochschwangere Hunde - das zur Seite gestreckte Bein, damit der Bauch genügend Platz hat. Auch im Sitzen wird das Bein so zu Seite gestreckt.

Glückliches Ende

Samstag, 06. Juni 2009

Lucy von Syracus

Lucy von Syracus

Lucys Läufigkeit kam in die Tage. Wann sie begonnen hatte, darauf konnte ich mich nicht mit Sicherheit festlegen. Der Besuch bei Nachbars Mischling zeigte am Montag, dass sie sich besteigen lässt und steht. Also folgte am Dienstag der Tierarztbesuch um den genauen Zyklusstatus zu ermitteln. Die Analyse der Zellen der Scheidenwand unter dem Mikroskop, ergaben ein eindeutiges Bild, Lucy ist empfängnisbereit. Der Rüde war längst auserkoren und die Absprachen mit der Rüdenbestitzerin getroffen. Weil es nicht einfach ist, einen guten Rüden, der den eigenen Vorstellungen besonders gut entspricht, zu finden, nimmt man weite Wege in Kauf. Die Reise ging also am Dienstag los und begann mit einem gut zwei stündigen Stau. Völlig entnervt, zu später Stunde angekommen, hat der Rüde nur mäßiges Interesse – es ist noch zu früh. Also irgendwo übernachten. Der Volvo ist groß, Matratze, Decken und Kissen waren an Bord, das Quartier ist preiswert und gut. Im Baumarkt gab es ab 8.00 Uhr preiswertes, reichhaltiges Frühstück und eine saubere geräumige Toilette. Mittags waren wir wieder verabredet – das gleiche Ergebnis – immer noch zu früh. Also wieder nach Hause fahren, diesmal zum Glück ohne Stau. Nachmittags die Kinder AG und Abends die Hundegruppe durchführen, die notwendigsten Dinge organisieren und für die Fahrt am nächsten Tag alles vorbereiten. Donnerstag gegen 9:30 Uhr wieder los, zum Glück wieder staufrei. Angekommen, zeigt sich der Rüde sehr viel interessierter. Er besteigt Lucy immer zu, ohne das gewünschte Ergebnis Deckakt. Also wieder vertagt auf den Abend.

Was macht man so in einer fremden Stadt, wenn man viel Zeit hat – Bummeln im Zentrum. Ich bin nervös, das Einkaufen macht keinen Spaß, zum in der Sonne sitzen ist es zu kalt, irgendwie kriege ich die Zeit herum. Im Kaffee des Baumarktes kann man lange ungestört sitzen und Zeitung lesen. So komme ich dazu die neue „Dogs“ vollständig zu lesen. Endlich ist die Zeit zum nächsten Versuch heran. Alle Zeichen sind so, dass es klappen muss. Rüde und Hündin treffen sich, sind äußerst interessiert aneinander, der Rüde steigt auf und sucht und sucht und sucht, immer und immer wieder, bis wir entnervt abbrechen. Noch eimal warten, am Morgen muss es gehen. Also noch eine Nacht im Auto schlafen, an der letzten Hoffnung auf den Versuch am nächsten Morgen festhaltend. Frühstück im Baumarkt – hier kommt man jetzt schon ins Gespräch mit der Verkäuferin. Um 9:00 Uhr letzter Versuch – ohne Ergebnis. Man soll ja nichts unversucht lassen, vielleicht klappt es ja mit einem anderen Rüden. Ich habe Glück und kann mit Lucy zu einem anderen Rüden kommen, der nicht weit weg wohnt. Der Rüde ist sehr begeistert von Lucy, sie von von ihm nicht. Sie beißt ihn äußerst vehement weg. Erschöpft und innerlich leer mache ich mich mit meiner ebenso erschöpften Lucy auf den Heimweg. Trotz Freitagsverkehr nur eine halbe Stunde Stau. Am späten Nachmittag sind wir zu Hause. Ein Termin muss dringend erledigt werden, dann schaffe ich es gerade noch mit Lucy zum Tierarzt. Ich will wissen, warum es nicht geklappt hat. Der Tierarzt zeigt mit die Bilder von den Zellen, ein ganz eindeutiger Befund. Er empfiehlt noch einen Versuch mit einem anderen Rüden. Am Wochenende muss ich Prüfungen ab nehmen, aber Dieter könnte fahren. Also suche ich Rüdenbesitzer im berliner Raum, rufe an und erreiche Frau Gienapp. Nachdem ich ihr die Situation geschildert habe, ist sie bereit einen Versuch zu unternehmen. Als ich Ihr die Eltern von Lucy mitteile, wird sie stutzig. Sie weiß, dass Lucys Mutter sich nicht decken ließ. Meine letzten Fünkchen Hoffnung verfliegen. Außerdem kann sie wegen einer Familienfeier am Samstag nicht… ob wir gleich noch kommen könnten. Es war bereits 21:00 Uhr und bis Groß Kreutz fährt man mehr als eine Stunde. Dieter sagt, wir fahren. Als Lucy merkt es geht wieder los, läuft sie gleich zum Auto und krabbelt in ihre Kiste. Dieter fährt ganz schön schnell. Es ist schon ganz dunkel als wir ankommen, eine Hundemeute empfängt uns mit freudigem Gebell, muss erst wieder eingefangen werden, dann dürfen wir herein. Frau Ginapp sieht sich Lucy an, trägt sie in die gute Stube, wo ihr Racker-Jacky von Preußen schon wartet. Er darf schnuppern und ist begeistert, Lucy nicht so. Schnell bekommt Lucy die Haare an den Hinterläufen zu Zöpfchen gebunden, damit sie beim Deckakt nicht stören. Ich halte Lucy fest, keine drei Minuten und schon ist der Deckakt perfekt. Lucy mault ein wenig herum und sinkt dann in meinen Arm. 20 Minuten hängen die Beiden, dann sind sie wieder frei und Lucy rast wie von der Tarantel gestochen durch das Zimmer. Rcker-Jacker ist die ruhe in Person. Nimmt noch einmal eine Nase voll von Lucy, ist sichtlich zufrieden und lässt sich nieder. Wir sind überglücklich, dass es doch noch geklappt hat und haben wieder reichlich dazu gelernt. Lucy kann sich jetzt erst einmal gründlich ausschlafen und von den Strapatzen erholen. Anfang August erwarten wir die kleinen Ergebnisse der Verpaarung und sind verdammt gespannt darauf.

Lucy sinkt in meinen Arm und ergibt sich der ihr unbekannten Situation

Lucy sinkt in meinen Arm und ergibt sich der ihr unbekannten Situation

der relaxte Racker-Jacky von Preußen nach dem Deckakt

der relaxte Racker-Jacky von Preußen nach dem Deckakt

die "aufgedrehte" Lucy putzt immer wieder an sich herum

die "aufgedrehte" Lucy putzt immer wieder an sich herum

Ein ganz großes Dankeschön an Familie Ginapp, für die sehr kurzfristige Bereitschaft, noch dazu zu so später Stunde. Und ein Knuddel an Racker-Jacky für seinen souveränen Einsatz.