Nun hatte der Winter doch noch gezeigt was er so kann. Heute sind die Temperaturen erst malst wieder um die 0° C hoch. Die Seen hatten es geschafft ein ausreichen dicke Eisdecke zu bilden. Zwar war das Schlittschuh laufen auf den Flächen kein wirkliches Vergnügen aber herrliche Eiswanderungen waren möglich. Zwei und Vierbeiner hatten reichlich Spaß. Unser Weiberhaufen zeichnet sich gerade mal wieder durch zunehmende Zickigkeit aus. Ich werte es als Zeichen bevorstehender Läufigkeiten auf deren Beginn ich schon lange warte…
Archiv für die Kategorie ‘Rudel’
Rudelgeplänkel
Dienstag, 14. Februar 2012noch mehr Sonne
Donnerstag, 26. Januar 2012ein wenig Winter
Mittwoch, 25. Januar 2012Der erste richtige Frost in diesem Winter – minus 5 Grad. Der Frost hat aus dem dicken Nebel von gestern Abend eine Märchenlandschaft gezaubert, die Sonne setzt die weiße Pracht ins richtige Licht – und ich habe Zeit zum spazieren gehen. Das genießen wir. Mit drei Beardies laufe ich eine gute Stunde staunend durch die verzauberte Welt, zerknistere Eis auf den riesigen Pfützen und animiere die Hunde es mit mir zu tun. Berta rutscht auf der spiegelglatten Eisfläche aus. Auf der nächsten Pfütze läuft sie konzentrierter. Tina kann sich auch bei diesem Wetter das Baden nicht verkneifen, wenigstens nur bis zum Bauch. Am Nachmittag noch eine große Runde mit den Havis und Frieda. Lucy ist wieder die Alte. Endlich mal wieder Sonne satt auch wenn warm anziehen zwingend notwendig war. Nach den Wassermassen vom Himmel eine Wohltat für Körper und Geist bei Mensch und Tier.

Lucy wieder auf ihrem Beobachtungsposten um ja keine vorbeischleichende Katze zu verpassen die heftigt angebellt werden kann
Alltagsereignisse
Montag, 22. August 2011Mein Katastrophenhund Elli. Vor zwei Wochen war ihr eine Granne durch den Fuß gewandert, nun hat sie eine Verletzung an einem großen Muskel im Brustbereich. Die Granne hatte sie sich zwischen den Zehen eingetreten. Ihre Lahmheit verriet die wunde Stelle. Nach dem reinigen und Baden heilte diese schnell ab. Wenige Tage später hatte Elli zwischen Fuss und fünftem Zeh eine riesige rosa Beule mit einer kleine suppenden Öffnung. Der Tierarzt spülte, fand nichts. Weitere zwei Tage später hatte die Beule am anderen Ende eine suppende Öffnung wieder zum Tierarzt. Der fand dieses mal die Spitze einer Granne und zog ein gut einen Zentimeter großen Grassamen mit Anhängsel heraus! Schon am Abend war die Schwellung verschwunden. Gutes Immunsystem!Letzten Donnerstag war Elli davon gelaufen. Lena hatte sie auf der Terasse bedrängt, vor lauter Angst zwängte sie sich durch einen Spalt und lief davon. Pünktlich zur Fütterungszeit bellte sie, ein ekliges Schlammpaket, vor dem Haus um Einlass. Bei der Reinigung fand ich eine kleine Verletzung im Brustbereich, sie lahmte und hatte Schmerzen an der rechten Schulter. Nichts dramatisches wie es schien. Gestern, natürlich Sonntag Abend, begann die Stelle auf der Brust zu bluten und heftig zu suppen. Also heute morgen zum Tierarzt. Wir vermuteten einen Fremdkörper. Also Elli in die Narkose und operieren. Es war kein Fremdkörper. Ein großer Muskel, der am Schulterblatt ansetzt ist massiv zerfranst. Elli muss sich „Etwas“ in die Brust gerammt haben, was den Muskel stark lädierte. Nun ist alles gereinigt und versorgt. Zum Schutz der Wunde trägt sie ein „schickes“ Shirt. Sie ist schon gut ausgeschlafen und erstaunlich fidel. Und es wird nicht zurück bleiben!
PS: Tina lässt uns noch warten. Heute war der 59. Tag.
Rudelgeplänkel
Dienstag, 09. August 2011Einem entspannt spielenden Rudel zu sehen zu können ist Balsam für die Seele. Ist Wilma nicht dabei spielen die Anderen hingebungsvoll und sehr nett miteinander. Wilma hat sich in ihrer letzten Reife leider zu einem nicht rudelfähigen Hund entwickelt. Sie hat alle anderen Hunde (außer Lena) verletzend gebissen. Gezielt im Hals und Kopfbereich beißt sie plötzlich zu. Lucys Halsschlagader hat sie knapp verfehlt. Nun darf sie nicht mit dem Rudel spielen. Sie scheint jedoch zufrieden zu sein mit sich allein.
Bruno (Constantin) ist für einige Tage zu Besuch. Er fügt sich sehr gut ein in die Weiberwirtschaft. Elli hat es ihm besonders angetan, beide sind heute übermütig und rasant über den Hof getobt. Wie junge Verliebte, ein herrlicher Anblick. Unsere dicke Berta möchte stets überall mitmischen und bekommt die ein oder Andere Abfuhr erteilt. Mama Frieda weist sie fürsorglich ein in die wichtigen Dinge des Lebens. Die beiden Havaneser-Welpen sind immer irgendwie dabei. Ständig machen sie Beute und tragen Etwas mit sich herum, Blumentöpfe, Papier oder Plasteschnipsel, Stöckchen, meine Schuhe etc.. Wird es ihnen zu wild suchen sie sich ein ruhiges Plätzchen, schauen dem Treiben zu um bei passender Gelegenheit wieder mitzumischen. Tina ist ruhig geworden. Regelmäßig kontrolliert sie alle Anderen geruchlich um sich dann wieder an einem ruhigen Ort nieder zu lassen. Sie wirkt unsicher ob der Dinge die da so mit ihr passieren. In ca. zwei Wochen werden wir wissen, was in ihrem Bauch heranwächst. Wir sind schon sehr gespannt.
Elli kann schwimmen!!!
Mittwoch, 22. Juni 2011Wir haben ein Örtchen entdeckt, an dem Zwei- und Vierbeiner ungestört in herrlichster Natur baden können. Schon vor einigen Tagen hat Paulinchen ihr Seepferdchen bestanden. Nach reichlichem zögern hat sie sich am zweiten Badetag entschließen können mir hinterher zu schwimmen. Sie sah erbärmlich aus, als sie das Wasser verließ. Das Bad schien ihr jedoch nicht unangenehm gewesen zu sein. Elli war, als sie zu uns kam außerordentlich zurückhaltend Wasser gegenüber. Bei unserem letzten Badeausflug traute sie sich spontan bis zum Bauch ins Wasser. Heute begann ein Gewitter in der Ferne zu grummeln, gerade als wir am See aus dem Auto stiegen. Ich wollte nicht umsonst gefahren sein, zog mich also schnell aus und schwamm los. Das gewittrige Gegrummel stürzte Elli in einen tiefen Konflikt. Angst vor dem Wasser gegen unbedingt in meiner Nähe sein wollen. Sie überwand die Angst vor dem Wasser und schwamm zu mir! Etwas verwundert entstieg sie dem nassen Element um sich dann bald der üblichen hündischen Trocknungsmethode hin zu geben. Übrigens – Wir waren noch vor dem große Guss wieder zu Hause. Nur Lucy schlüpfte schnell noch ins Freie als wir die Welpen herein holten. Während des Wolkenbruchs vermisste ich sie plötzlich drin. Sie saß unter meinem Auto und traute sich nicht bis zum Haus. Was macht Mensch nicht alles für sein Getier – ich hänge die Regenjacke über und schlüpfe in die Stiefel um meine Lucy unter meiner Jacke trocken ins Haus zu bringen. So bin ich denn doch noch nass geworden…
Trine ist wieder da
Donnerstag, 05. Mai 2011Trine hatte ein tolles Herrchen gefunden. Beide mochten sich sehr und waren viel gemeinsam unterwegs, was Trines Kondition außerordentlich gut getan hat. Sie ist in blendender Verfassung. Leider gab es mit dem neuen Frauchen Schwierigkeiten. Trine konnte sich in den ersten zwei Wochen im neuen Heim nicht in „den perfekten Hund“ verwandeln. Nun ist sie wieder hier. Das Rudel hat sie begrüßt und erst mal ordentlich gemobbt, so dass ich ernsthaft einschreiten musste. Ich bin also wieder auf der Suche nach einem Heim für mein Trinebinchen.
Unsere Lucy macht es spannend. Mann könnte meinen sie müsste jeden Augenblick platzen. Liegt sie auf dem Rücken sind deutliche Beulen, verursacht durch die zappelnden Welpen zu sehen. Der ganze Bauch bebt zuweilen. Ich hatte schon heute mit dem Erscheinen der Welpen gerechnet – Fehlanzeige – weiter warten!
Veränderungen
Donnerstag, 28. April 2011Bevor in wenigen Tagen die Havaneserwelpen im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen, möchte ich euch nun die aktuellen Veränderungen in unserem Rudel mitteilen.
Weil unsere Trine schon seit langem von den anderen Rudelmitgliedern heftig gemobbt wurde, hatte ich mich, nach schwerem Ringen mit mir selbst, entschlossen für Trine ein Familie zu finden in der sie das „Kuschelmonster“ sein kann, dass sie eigentlich ist. Es fand sich relativ schnell eine Beardie erfahrene Familie. Als der Familienvater kam um Trine anzuschauen und eventuell mit zu nehmen, lief Trine ihm entgegen und schmiss sich im förmlich vor die Beine. Eigentlich nicht unbedingt ihre Art, schon gar nicht bei Männern mit Brille….Man könnte meinen sie wollte ihm sagen, dass er sie auf jeden Fall mit nehmen sollte, sie wich ihm nicht von der Seite. Die anderen Beardies kamen kurz schauen und trollten sich dann schnell als hätten sie begriffen, dass der Besucher einen Hund mit nehmen wollte – sie wollten nicht! Die Verabschiedung war kurz und schmerzlos – zumindest bei Trine – die Kofferklappe ging auf, Trine sprang hinein und legte sich hin – bloß weg hier?! Wenn ein Hund geht bleibt immer ein Loch, doch dieses Verhalten von Trine machte mir den Abschied leichter.
Außerdem hatten wir ungeplant Zuwachs bekommen. Als ich mit Frieda bei Familie Liebe -“von der Steinsklöbe“- zum decken war, entdeckte ich in ihrem Rudel die 10 Monate alte „Fabien von der Steinsklöbe“. Sie hat mich zutiefst beeindruckt und ich verliebte mich in dieses Mädchen. Wieder zu Hause erzählte ich von ihr und konnte zu meiner großen Freude meine Familie für den Plan gewinnen, Fabien zu uns zu holen. So fuhr ich eine Woche später wieder zu Familie Liebe und konnte mit Fabien im „Gepäck“ nach Hause fahren. Hier bekam sie den Rufnamen Elli. Weil sie bisher sehr wenig kennen gelernt hatte, musste sie unglaublich schnell sehr Vieles lernen. Sie ist ein großartiger Hund. Von Tag zu Tag klappt alles besser. Ein Mädchen aus der Kinder AG hat sich auch gleich in sie verliebt und übt mit ihr immer sehr geduldig. Ein wunderschöner, kuscheliger, sehr wesenssicherer, angenehmer Hund der sich gut ins Rudel einfügt. Elli hat mir den Abschied von Trine sehr erleichtert weil ich einfach zu tun hatte ihr erst einmal viele Grundlagen bei zu bringen. Mit Trines Auszug ist es insgesamt ruhiger hier geworden. Die ständigen Rangeleien sind vorbei und wir müssen nicht ständig aufpassen, dass sich Trine und Lena nicht begegnen. Aus heutiger Sicht hätte ich den Schritt schon viel eher tun sollen. Aber der Gedanke, dass meine Trine nicht mehr bei mir wohnen könnte musste lange reifen bevor ich ihn in die Tat umsetzen konnte. Nun wir sie mit Sicherheit noch viele wunderschöne Jahre als Zentrum ihrer neuen Familie verbringen dürfen. Ich wünsche es ihr und ihren Zweibeinern von ganzem Herzen.
Rudelgeplänkel
Mittwoch, 13. April 2011Frieda ist derzeit die Chefin unter den Bearded Collies. Als diese demonstriert sie immer mal wieder, dass sie es sich leisten kann sich auf dem Rücken zu räkel und zu wälzen und die Anderen großzügig an ihr schnüffeln zu lassen. Trine kommt gleich interessiert angelaufen. Wilma will sie am schnuppern hindern, bekommt aber von Frieda eine Abfuhr für dieses Verhalten. So nehmen sie gemeinsam interessiert eine Nase voll. Die beiden sind klüger als ich, sie wissen ob Frieda schwanger ist, sie können es riechen…
Paulinchen interessiert das Alles nicht – sie geht munter ihrer Erkundungstour nach.
Winterende
Montag, 28. Februar 2011In seinen letzten Tagen hat sich der Winter hier in der Region noch einmal von seiner ganz kalten Seite gezeigt. In der Folge sind die Gewässer wieder fest zu gefroren und, zum ersten mal in diesem Winter, mit glatter Oberfläche. Während ich mich das ganze Wochenende auf einem Kynologischen Symposium mit Wissen voll stopfte, nutzte Dieter die Zeit für schnelle Fahrten auf spiegelglattem Eis. Natürlich nicht ohne Begleitung durch diverse Hunde. Die hatten, im Gegensatz zu Dieter auf seinen Kufen, erhebliche Probleme mit der Fortbewegung auf der glatten Fläche. Lena fand es einfach doof auf dem rutschigen Untergrund und blieb am Rand. Aitmatow ließ sich von dem Futter locken, trat aber auch bald den Rückzug aufs Land an. Arthos störte sich kaum daran. Frieda kannte schon einen Trick, um mit Dieters Laufgeschwindigkeit schritt halten zu können. Frieda, gefolgt durch Wilma, bahnte sich den Weg durchs Schilf.
Sonntag Abend geschafft wieder Daheim, fand ich noch eine freudige Überraschung. Lucy ist läufig!



















































